Land- und Forstwirtschaft

Das Ziel dieses praxisorientierten Schwerpunktes ist, neben dem landwirtschaftlichen Facharbeiter zusätzlich noch den forstwirtschaftlichen Facharbeiter zu erwerben.

Durch 8 Wochen Forstpraxis innerhalb des 16 wöchigen Pflichtpraktikums – zwischen dem 2. und 3. Jahrgang - und durch ein 6 wöchiges forstliches Pflichtpraktikum nach Abschluss des 3. Jahrganges, werden die Voraussetzungen für die Zulassung zur Forstfacharbeiterprüfung (Prüfungsort FAST Orth/Gmunden) geschaffen.

Im 2. und 3. Jahrgang der Facharbeiterausbildung Landwirtschaft werden zusätzliche Waldwirtschaftsstunden und zusätzliche Forstpraxisstunden abgehalten um die praktischen Kenntnisse zu verbessern. Vor allem die richtige Arbeitstechnik mit der Motorsäge – Fälltechnik, Entastung, Trennschnitte usw.- werden sowohl in der Theorie als auch in der Praxis vermittelt.

Neben den schuleigenen Lehrern wird unser Team noch durch ausgezeichnete auswärtige Praxislehrer (Forstmeister) verstärkt, wodurch die Ausbildung immer einen topaktuellen Bezug zur Forstpraxis hat.

Dipl.-Päd. Ing. Rudolf Handstanger
(Koordinator Forstwirtschaft)

Aktuelles aus dem Schwerpunkt

Im Rahmen der Praxisausbidung für die dritten Jahrgänge wurden auch in diesem Schuljahr wieder zahlreiche Blockseminare für die verschiedenen Fachgegenstände angeboten.

10 Schüler aus den Schulen Vöcklabruck, Schlierbach, Waizenkirchen , Burgkirchen und Vöcklabruck haben sich für das einwöchige Blockseminar von 28.02.18 – 02.03.18 mit dem Schwerpunktthema Laubholz gemeldet.

Auf Anregung von Schülern der 3. Klasse Fachrichtung Landwirtschaft wurde unter Leitung von Herbert Danzer ein Motorsägenschnitzkurs für acht hochmotivierte Schüler  organisiert.
Aufbauend auf dem bereits erworbenen Wissen und dem praktischen Können aus dem 2. Jahrgang  - es wurde ein Bärenkopf geschnitzt – wurde heuer eine schwierigere Aufgabe in Angriff genommen. Diese lautete: Aus einem Fichten Rundling (ca. 40 cm stark, ca. 1,2m hoch) soll ein Adler im Flug geschnitzt werden.

Kampf gegen Ampfer, Disteln und Germer ! 1 : 0 für ABZ

Nach langanhaltenden Regenfällen seit dem 28. Mai, der im Innviertel und Niederbayern Anfang Juni verheerende Hochwasserschäden verursachte und ganze Dörfer überflutete, hatte der Himmel nach 5 Tagen ein Einsehen. Bei der Anreise von 11 Schüler unter Leitung von FL Maria Mair und Rudi Handstanger zum Almpraxistag nach Spital am Pyhrn bescherte eine morgendliche Gewitterzelle noch Starkregen. Wie durch ein Wunder verzog sich die Regenfront pünktlich um 09:30 bei der Ankunft auf der 1.300 m hoch gelegenen Mausmayralm im Natur-schutzgebiet Haller Mauern.

Ein Bericht von Dipl. Ing. Siegfried Ellmauer, Alminspektor a.D.

Unsere Almen – ein lebendiges Stück Heimat

Die Almen im Gebiet um Windischgarsten im Süden Oberösterreichs sind etwas Besonderes. Sie liegen hoch droben in der einzigartigen Bergwelt des Toten Gebirges oder tief drinnen in den Wäldern des Nationalparkes Kalkalpen. Diese grünen Oasen wollen entdeckt und erwandert werden. Gleichsam wie verborgene Edelsteine sind sie die „Highlights“ im „sagen-haften Land“ der Pyhrn-Eisenwurzen“.


„Meine Erfindung“ – das Salatmobil

Eine Erfindung von Praxislehrer Fritz Egger, eingericht beim Ideenwettbewerb von "Top Agrar".
Das Salatmobil wurde im Rahmen eines Projektes mit den Schülern aus einfachen Bauteilen zusammengebaut.

Weitere Informationen unter "weiterlesen...".